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Legal Tech

Ius Laboris University in Kiew: Internationales Treffen mit Blick über den juristischen Tellerrand und Hackathon

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In diesem Jahr fand die Ius Laboris University vom 12. bis 15. Juni in Kiew in der Ukraine statt. Die Ius Laboris University ist eine Fortbildungsveranstaltung für die Anwälte unserer internationalen Ius Laboris Allianz. Sie erhalten einerseits die Möglichkeit in verschiedenen Workshops über den „juristischen Tellerrand“ hinauszuschauen und andererseits Kollegen aus verschiedenen Ländern des Ius Laboris Netzwerkes kennenzulernen.

Aus Deutschland haben fünf Anwälte und Anwältinnen aus unseren Büros in München, Frankfurt und Düsseldorf teilgenommen. Die internationalen Kollegen kamen aus Serbien, den Niederlanden, Russland Belgien, Polen, Tschechien, Italien, der Ukraine, Portugal, und UK.

Die Kurse bei der University

Inhaltlich hatte diese University wieder einiges zu bieten: auf dem Programm standen „Ready 4 Business“ mit Simon Dawkins von RedKite Training, „The Business of Writing“ mit Judith Raphaely von Bright Exchanges und „International Projects“ mit James Davies von unserer UK-Partnerkanzlei Lewis Silkin sowie eine Diskussionsrunde zum Thema „Brexit“ unter Leitung von James Davies.

Bei dem Planspiel „Ready 4 Business“ gab es einen dynamischen und interaktiven Einblick in die wirtschaftlichen und finanziellen Aspekte der Kanzleiführung. Bei den anderen Kursen lernten die Teilnehmer, wie grenzüberschreitende Projekte effizienter und effektiver gestaltet werden können und erhielten Tipps um ihre schriftliche Kommunikation auf Englisch zu verbessern.

Legal Tech auf dem Vormarsch beim Hackathon

Ein weiteres Highlight war der mittlerweile dritte Hackathon des Jahres im Ius Laboris Netzwerk nach Düsseldorf im April und Toronto im Mai. Innerhalb eines Vor- und Nachmittags wurden Legal Tech Lösungen zu arbeitsrechtlichen Herausforderungen erarbeitet.

Es gab nationale Tools, wie z.B. unseres deutschen Teams aus dem Bereich Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats, aber auch grenzübergreifende Gemeinschaftsprojekte. Beispielhaft wäre hier das Tool zur Prüfung von Kündigungsvoraussetzungen von Anwälten aus Russland und Serbien zu nennen.

Ein Hackathon wäre kein Hackathon (mehr zum Thema Hackathon erfahren Sie hier), wenn die Tools nach Fertigstellung nicht bewertet worden wären. Die Jury sah sich alle Tools im Detail an und überprüfte sie auf juristische Richtigkeit, Praktikabilität und Einsatzmöglichkeiten. Am Ende hat das Tool unseres deutschen Teams die Jury überzeugt. Hierüber freuen wir uns natürlich ganz besonders!

Was drum herum passiert ist

Neben der inhaltlichen Arbeit kamen der internationale Austausch und der Spaß natürlich auch nicht zu kurz:

Die University startete am Mittwochabend mit einem Get together in einer Rooftop Bar mit Blick über Kiew.

Außerdem durfte die Gruppe das historische Kiew bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad Außentemperatur erkunden. Zum Abkühlen ging es danach in einen traditionelles ukrainisches Restaurant, in dem unter anderem das berühmte Gericht „Chicken Kiew“ serviert wurde.

Den letzten Abend ließen dann alle gemeinsam in einem ukrainischen Steakhaus mit Live Musik, gutem Essen und großartigen Gesprächen ausklingen.

Ius Laboris University in Kiev: International meeting with a look beyond the legal horizon and hackathon

This year the Ius Laboris University took place from 12 to 15 June in Kiev, Ukraine. The Ius Laboris University is a training event for the lawyers of our international Ius Laboris Alliance. On the one hand, they have the opportunity to look beyond their legal nose in various workshops and, on the other hand, to meet colleagues from different countries of the Ius Laboris network.

From Germany, five lawyers from our offices in Munich, Frankfurt and Düsseldorf took part. The international colleagues came from Serbia, the Netherlands, Russia, Belgium, Poland, Czech Republic, Italy, Ukraine, Portugal and UK.

Courses at the University

This university again had a lot to offer: “Ready 4 Business” with Simon Dawkins from RedKite Training, “The Business of Writing” with Judith Raphaely from Bright Exchanges and “International Projects” with James Davies from our UK partner law firm Lewis Silkin as well as a discussion on “Brexit” under the direction of James Davies.

The simulation game “Ready 4 Business” provided a dynamic and interactive insight into the economic and financial aspects of the firm’s management. In the other courses, participants learned how to make cross-border projects more efficient and effective and were given tips on how to improve their written communication in English.

Legal Tech on the advance at the Hackathon

Another highlight was the third hackathon of the year in the Ius Laboris network after Düsseldorf in April and Toronto in May. Within one morning and one afternoon, legal tech solutions to labour law challenges were developed.

There were national tools, such as our German team from the area of co-determination rights of the works council, but also cross-border joint projects. One example would be the tool for checking the termination requirements of lawyers from Russia and Serbia.

A hackathon would not be a hackathon if the tools had not been rated after completion. The jury looked at all the tools in detail and checked them for legal correctness, practicability and possible applications. In the end, the tool of our German team convinced the jury. Of course we are especially happy about this!

What happened around it

In addition to the work on the content, the international exchange and the fun of course did not come too short:

The University started on Wednesday evening with a get-together in a rooftop bar overlooking Kiev.

In addition, the group was allowed to explore historic Kiev in bright sunshine and an outside temperature of almost 30 degrees. To cool down we went to a traditional Ukrainian restaurant, where the famous dish “Chicken Kiev” was served.

The last evening ended with a Ukrainian steak house with live music, good food and great conversations.

 

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